Studierende von „Dance with the desert“ sind in Israel angekommen

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Gespeichert von Robin Teller am 18. November 2021
18. November 2021

Studierende von „Dance with the desert“ sind in Israel angekommen

Das Landesbüro Israel konnte nach mehr als 20 Monaten Lockdowns und Einreiseverboten als erste Besuchergruppe eine insgesamt 18-köpfige Gruppe des Medien- und Ausstellungsprojekts im Rahmen von „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ in Tel Aviv begrüßen.

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Vorausgegangen war im Oktober ein Besuch von israelischen Studierenden der Bezalel Acedemy of Art and Design/Jerusalem in Düsseldorf, mit denen die angehenden Designer und Mediengestalter der Hochschule Düsseldorf und der University of Europe for Applied Sciences mit Standorten in Iserlohn und Berlin seit Beginn des Jahres 2021 zusammenarbeiten. Im onomato künstlerverein e.V. in Düsseldorf wurden erste gemeinsame Ergebnisse des interdisziplinären Ausstellungsprojekts der Öffentlichkeit präsentiert. 

In den folgenden Wochen mussten die deutschen Studierenden aus den Fachbereichen Kommunikationsdesign, Fotografie, Motion Design, Interaction Design, Illustration, Film und Game Design bangen, ob sie wegen des Corona bedingten Einreiseverbots ihren Gegenbesuch in Israel im November realisieren können würden. Die Änderung der Gesetzgebung zum 1. November ermöglichte dann genau zur rechten Zeit eine Einreise ohne spezielle Einreiseerlaubnis bei vollständiger Impfung gegen das Corona-Virus. 

Nun halten sich die Studierenden bis Ende November in Israel auf, präsentieren ihre Exponate und stellen sie zur Diskussion, während sie weitere Aufnahmen vor Ort machen, Interviews führen und Land und Leute kennenlernen – in der Bandbreite von der pulsierenden Metropole Tel Aviv über das konservativ-religiöse Jerusalem bis hin zur Wüste Negev, in der schon der erste Ministerpräsident David Ben Gurion das Zukunftspotential Israels sah.   
 
Das Landesbüro Israel ermöglichte den Kunststudierenden einen Einblick in die Welt der Street Art und Graffiti im Süden Tel Avivs – in Florentine, wo tagsüber viele kleine Handwerksbetriebe emsig an der Arbeit sind, während zwei Straßen weiter Kinderwägen geschoben, Hunde Gassi geführt werden und malerische Cafés zum Verweilen einladen, die sich nachts zu angesagten Restaurants, Bars und Clubs verwandeln. Dieses Mischviertel hat sich zu einem der angesagtesten Graffiti-Viertel Tel Avivs entwickelt mit Street Art Künstlern wie Dede, Michal Rubin, ID (Julia), Revzzz oder Murielle Street Art.
 

 

So erfuhren die Studierenden nicht nur, dass die Künstler*innen etlicher Graffiti, die sie aus Berlin und anderen europäischen Metropolen kennen, ursprünglich aus Israel stammen; sie lernten auch hebräische Worte und bekamen erklärt, wie (pseudo-)biblische Sprüche zu sozialer Gegenwartskritik genutzt werden. Zum Abschluss der Tour fanden nicht nur die Augen, sondern auch der Gaumen eine Anregung: Auf dem nahegelegenen Levinisky Markt erklärten Häppchen der sephardischen Küche auch ohne Worte einen weiteren Aspekt jüdischer Kultur, bevor es für die Gruppe weiterging zum Tel Aviv Museum of Art, wo sie unter anderem auch die Fotoausstellung von Aenne Biermann besuchte, die das Landesbüro Israel mit ermöglicht hatte.      
 
Dreisprachige Internetplattform zum Projekt: https://dance-with-the-desert.de/de/
 

 

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