Landesbüro präsentiert „trans – I GOT LIFE “ auf TLVFest

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Gespeichert von Robin Teller am 18. November 2021

Landesbüro präsentiert „trans – I GOT LIFE “ auf TLVFest

Das Landesbüro Israel konnte die Jury des renommierten LGBTI*-Filmfestivals in Tel Aviv davon überzeugen, die von der Film- und Medienstiftung NRW mitfinanzierte Kinodokumentation ins offizielle Programm aufzunehmen.

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Insgesamt zweimal wurde die Dokumentation von Doris Metz und Imogen Kimmel in Kinosälen der Cinematheque in Tel Aviv vor gefüllten Reihen aufgeführt. „trans – I GOT LIFE“ startete am 23. September 2021 in den deutschen Kinos und wurde bei Festivals bislang nur auf dem Filmfest München im Juli dieses Jahres gezeigt. Die beiden Regisseurinnen folgten sieben Menschen auf dem Weg zu sich selbst, zu dem, was sie sein möchten – oder besser gesagt: zu dem, was sie tatsächlich sind.

Das Landesbüro Israel ermöglichte den Upload für das Screening und die Einrichtung von hebräischen Untertiteln, nachdem die Film- und Medienstiftung NRW auf die Dokumentation aufmerksam gemacht hatte und diese vom TLVFest für das offizielle Programm akzeptiert worden war. Neben den beiden Präsenz-Aufführungen ist „trans – I GOT LIFE“ – auch in Israel noch Corona bedingt – bis Ende November über die Website von TLVFest begrenzt zu streamen.
 

 

Da aufgrund der Corona-Bestimmungen des Festivals die Regisseurinnen des Films nicht nach Tel Aviv eingeladen werden konnten, folgte im Anschluss an die erste Kinovorstellung in der Cinematheque ein Diskussions-Panel mit Elisha Alexander („Maavarim“, NGO der Trans Community), Gilli Bason (Trans-Modedesignerin und Aktivistin), Linor Abergil (erste Transfrau, die für einen Knesset-Abgeordneten von „Yesh Atid“ gearbeitet hat) und Nina Halevi („Project Gilla“ für Trans-Empowerment). Das Panel würdigte die Dokumentation filmisch, merkte aber kritisch an, dass das Augenmerk des Films stark auf den chirurgischen Aspekten liege, die Transition vielschichtiger als die OP im Kreißsaal sei. Es entspann sich eine angeregte Diskussion über die Probleme in der gesundheitlichen Versorgung von Trans-Menschen im Allgemeinen. Als generelles Hauptproblem wurde die rechtliche Lage von Trans-Menschen ausgemacht.  
 
Das TLVFest wurde im Jahr 2006 von Yair Hochner gegründet und findet jährlich in Tel Aviv im städtischen Kino Cinematheque statt. Das Festival konzentriert sich auf Filme zum Thema LGBTI* aus der ganzen Welt. In der Kategorie „Botschaften und Kulturelle Institutionen“ war Nordrhein-Westfalen in der diesjährigen 16. Ausgabe mit dem Landesbüro Israel und der Film- und Medienstiftung NRW als einziges deutsches Bundesland unter so illustren Partnern wie Argentinien, Canada, Deutschland, Estland, Frankreich, Kolumbien, Litauen, Österreich, Rumänien und Spanien vertreten.
 

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