Ministerpräsident Armin Laschet eröffnet Büro des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv

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28. Februar 2020

Ministerpräsident Armin Laschet eröffnet Büro des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv

Ministerpräsident reist nach Israel und gedenkt den Anfängen der deutsch-israelischen Freundschaft / Treffen mit Staatspräsident Reuven Rivlin und Enkeln von David Ben-Gurion

Ministerpräsident Armin Laschet wird nach Israel reisen und das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv offiziell eröffnen.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Armin Laschet wird am Samstag (29. Februar 2020) nach Israel reisen und das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv offiziell eröffnen. Des Weiteren stehen ein Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und ein bilaterales Gespräch mit dem israelischen Staatspräsidenten auf der Agenda. Außerdem wird Ministerpräsident Laschet im Ben-Gurion-Haus mit den Enkeln von David Ben-Gurion und Konrad Adenauer zusammentreffen, um an das berühmte Treffen der beiden Staatsmänner vor 60 Jahren zu erinnern.
 
Begleitet wird der Ministerpräsident auf seiner zweiten Israel-Reise von einer rund 30-köpfigen Delegation, die unter anderem aus Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Kirchen besteht. Von Seiten der Landesregierung werden der Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Dr. Joachim Stamp, und der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner, die Reise begleiten.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Das Büro unseres Landes in Tel Aviv ist ein weiterer Meilenstein in den Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel. In keinem anderen Land hat unser Land ein Büro mit einem so umfassenden Auftrag. Das zeigt die besonders engen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel. Seit jeher haben sich die Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens und ihre Landesregierungen mit besonderem Engagement für die Verständigung und Zusammenarbeit mit Israel eingesetzt. Wir wollen diese Beziehung weiter bekräftigen und das stärken, was uns jetzt und in Zukunft verbindet.“

Eine Fotogalerie der Israelreise des Ministerpräsidenten finden Sie auf land.nrw
 
Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel wird von Dr. Gil Yaron geleitet, der in Düsseldorf aufgewachsen ist, zuletzt als Korrespondent der WELT in Israel tätig war und als ausgewiesener Kenner der Region gilt.
Im Herzen der Startup-Szene, im Co-Working-Space „BE ALL“, soll das nordrhein-westfälische Büro Verbindungen und Strukturen schaffen, die es ohne eine direkte Präsenz des Landes nicht geben kann. Zugleich wird das neue Büro Anlaufstelle für Delegationen aus Nordrhein-Westfalen sein.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Unser Büro in Israel wird die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern auf eine neue Stufe stellen. Wir wollen noch aktiver den Austausch und die Begegnungen zwischen Hochschulen, Städten, Kultur- und Bildungsinstitutionen und gesellschaftlichen Gruppen stärken. Das ist ein Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren und die bewährte Kooperation mit der deutsch-israelischen Außenhandelskammer ausbauen. Gerade im Startup-Bereich wollen beide Länder voneinander profitieren.
 
Auf seiner Reise nach Israel wird Ministerpräsident Armin Laschet auch an die erste Begegnung zwischen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem israelischen Premierminister David Ben-Gurion erinnern. Das historische Treffen fand am 14. März 1960 in New York – auf „neutralem“ Boden“ – statt.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Dieses Treffen vor 60 Jahren war eine große politische Leistung dieser beiden Staatsmänner. Damit legten sie den Grundstein für eine Freundschaft zwischen Deutschland und Israel, die unter schwierigsten Vorzeichen begann und bis heute bedingungslos gilt.“
 
Um diesem historischen Tag vor 60 Jahren zu würdigen, wird der Enkel des ehemaligen Bundeskanzlers, Konrad Adenauer, den Ministerpräsidenten nach Israel begleiten. Beide werden im Ben-Gurion-Museum in Tel Aviv mit den Enkeln des ersten Premierministers Israels David Ben-Gurion, Dr. Moshe Ben Eliezer und Orit Etzioni, zusammentreffen.
 
Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin wird Ministerpräsident Armin Laschet – wie auch bei seiner ersten Israel-Reise im September 2018 – auch bei dieser Reise zu einem bilateralen Gespräch begrüßen.
 
Ministerpräsident Armin Laschet wird vor dem Gespräch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem besuchen und am Gedenkstein der jüdischen Gemeinde der Stadt Aachen einen Kranz niederlegen.

Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel

Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft. Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.
 
In Nordrhein-Westfalen sind rund 120 israelische Unternehmen angesiedelt. Das Handelsvolumen zwischen Israel und Nordrhein-Westfalen betrug zuletzt rund 800 Millionen Euro.

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