Europaminister Holthoff-Pförtner reist nach Polen

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Gespeichert von Robin Teller am 29. September 2020
29. September 2020

Europaminister Holthoff-Pförtner reist nach Polen: Würdigung der Partnerschaft mit Schlesien und Dialog zu den europäischen Werten

Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner ist anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft Nordrhein-Westfalens mit Schlesien und zum Dialog über Rechtsstaatlichkeit und europäische Werte nach Polen gereist.

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales teilt mit:

Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner ist anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft Nordrhein-Westfalens mit Schlesien und zum Dialog über Rechtsstaatlichkeit und europäische Werte nach Polen gereist.
 
Bei Treffen mit Jakub Chełstowski, Marschall der Woiwodschaft Schlesien, und Vertretern aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Kattowitz dankte der Minister allen Beteiligten, die zum Erfolg der Partnerschaft beitragen: „Unsere lebendige und aktive Beziehung lebt vom Engagement verschiedenster Akteure. Politischer Dialog allein macht noch keine Partnerschaft aus. Kommunen, Vereine, Schulen, Fachleute, Künstler und viele weitere füllen unsere Zusammenarbeit mit Leben.“
 
Mit Blick auf das 30. Jubiläum der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2020 unterstrich der Minister den großen Beitrag Polens zum Fall des Eisernen Vorhangs: „Polens Kampf um die Freiheit, von der Gründung der Gewerkschaft ,Solidarność‘ 1980 bis zum Runden Tisch 1989, hat die deutsche Wiedervereinigung und die Erweiterung der Europäischen Union erst möglich gemacht. Wir haben allen Grund, Polen dankbar zu sein. Die Freundschaft zwischen Schlesien und Nordrhein-Westfalen knüpft unter anderem auch an diesem gemeinsamen historischen Erbe an. Aus diesem Erbe erwächst die gemeinsame Verantwortung für die europäische Zukunft.“
 
Der Minister trifft zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit Schlesien und des Dialogs in Kattowitz den Oberbürgermeister Marcin Krupa, den evangelischen Bischof der Diözese Kattowitz Marian Niemiec und den ehemaligen Richter und Rechtsstaatsaktivisten Jarosław Gwizdak. Der Minister: „Zeichen unserer engen und vielfältigen Partnerschaft ist, Themen wie Rechtstaatlichkeit und Toleranz offen anzusprechen, bei Regierungsvertretern, bei Vertretern der Opposition und zivilgesellschaftlichen Akteuren. Für Deutschland ist Europa eine Wertegemeinschaft, deshalb setzen wir uns für ein gemeinsames Verständnis von Rechtsstaatlichkeit ein.“
 
In Krakau führt Minister Holthoff-Pförtner diesen Austausch mit dem ehemaligen polnischen Justizminister Prof. Zbigniew Ćwiąkalski und mit dem Vizemarschall der Woiwodschaft Kleinpolen Tomasz Urynowicz fort.
 
Zum 100. Geburtstag von Papst Johannes Paul II. in diesem Jahr legt Minister Holthoff-Pförtner an dessen Denkmal im Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Łagiewniki einen Kranz nieder. Der Minister: „Johannes Paul II. war ein großer Europäer und ein Verfechter der Freiheit, der Menschenrechte und des Dialoges. Er forderte den Einsatz für Respekt und Solidarität und lebte ihn vor. Seine Botschaften sind aktueller denn je. Seine Haltung gegenüber der Welt ist inspirierend.“
 
Nordrhein-Westfalen arbeitet seit vielen Jahren im Rahmen des regionalen Weimarer Dreiecks eng mit der Region Schlesien und der französischen Region Hauts-de-France zusammen. Schlesien mit der Hauptstadt Kattowitz ist eine der 16 Woiwodschaften der Republik Polen und hat etwa die Einwohnerzahl des Ruhrgebiets. Die Region liegt im Süden Polens und grenzt an Tschechien und die Slowakei. Unter den Regionen Polens weist Schlesien die höchste Bevölkerungsdichte und den größten Urbanisierungsgrad auf, zugleich ist es der am meisten industrialisierte Teil Polens (17 Prozent der Industrieproduktion Polens entfällt auf Schlesien) in den Branchen Steinkohlebergbau, Eisen- und Schwermetallhütten, Elektroindustrie, Maschinenbau und Automobilindustrie.
 

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