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Nordrhein-Westfalen pflegt ein besonderes Verhältnis zu Israel – auch vor dem Hintergrund der Verantwortung Deutschlands für die Shoa, den systematischen Völkermord an sechs Millionen Juden Europas in der Zeit des Nationalsozialismus.

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Nordrhein-Westfalen pflegt ein besonderes Verhältnis zu Israel – auch vor dem Hintergrund der Verantwortung Deutschlands für die Shoa, den systematischen Völkermord an sechs Millionen Juden Europas in der Zeit des Nationalsozialismus. Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und Israel ist es, zwischen beiden Ländern enge und belastbare Bande zu knüpfen und den Austausch zwischen Nordrhein-Westfalen und Israel auf allen Ebenen zu fördern.

Für die unterschiedlichen Zielgruppen gibt es verschiedene Angebote: Das Schulministerium fördert Begegnungsmaßnahmen im Rahmen von Schulpartnerschaften; das Jugendministerium unterstützt Begegnungen aus dem Kinder- und Jugendförderplan. Der Austausch zwischen Unternehmen und Start-ups steht im Fokus des Engagements des Wirtschaftsministeriums. Die Staatskanzlei sowie das Schul-, Justiz- und das Innenministerium pflegen enge Kontakte zu Yad Vashem, der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. So nehmen Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte an Fortbildungs- bzw. Studienreisen nach Yad Vashem teil.

Die Staatskanzlei finanziert folgende Programme:
 

  • Über das „Kurzzeitstipendienprogramm“ werden bis zu dreimonatige Forschungsaufenthalte junger Israelis, Jordanier oder Palästinenser an nordrhein-westfälischen Universitäten und Fachhochschulen gefördert.
  • Nordrhein-westfälische Studierende, die Israels Innovationskraft im Rahmen eines Praktikums in einem Unternehmen aus dem Bereich Hightech, IT, Life Science oder Social Impact kennen lernen wollen, können sich beim „New Kibbutz-Programm“ für ein Stipendium bewerben.
  • Im Rahmen eines Promotionsvorhabens können Doktorandinnen und Doktoranden der Ingenieurwissenschaften oder Informatik sich für das „David Ben Gurion Memorial-Stipendium“ bewerben, um in Israel forschen und sich wissenschaftlich weiter qualifizieren.

Zudem fördert das Land die arabisch-jüdische Verständigung in der Region. Beispielsweise unterstützt die Staatskanzlei den Masterstudiengang „European Studies“ an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. In diesem Studiengang verbringen rund 25 Studierende aus Israel, Jordanien und den Palästinensischen Gebieten regelmäßig ein Jahr gemeinsam Düsseldorf. Sie lernen sich persönlich kennen, tauschen sich aus und bauen im besten Fall Vertrauen auf.

Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel hat im Januar 2020 seine Arbeit aufgenommen. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren. ► Pressemitteilung vom 10. Januar 2020: Büro des Landes Nordrhein-Westfalen in Israel nimmt seine Arbeit auf.
 

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