Europa erlesen - eine literarische Reise durch Europa

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Europa erlesen - eine literarische Reise durch Europa

Literaten hautnah erleben

Die Landesregierung möchte Sie mitnehmen auf eine literarische Reise quer durch Europa. Vier Mal im Jahr haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ausgewählte Literaten hautnah in einer Lesung zu erleben, Fragen zu den Werken zu stellen und den Abend bei musikalischer Begleitung ausklingen zu lassen.

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Nächste Lesung am 13. Mai 2019 in Düsseldorf:

Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali lesen Auszüge aus „Abraham trifft Ibrahim.Streifzüge durch Bibel und Koran“.

Die deutsche Religionswissenschaftlerin und Protestantin Sibylle Lewitscharoff und der irakisch-deutsche Autor und Atheist Najem Wali berühren mit ihrem Dialog zwischen den Weltreligionen die großen Menschheitsfragen und die Krisengebiete unserer Zeit. Von der Jungfrau Maria bis hin zu Satan – den Geschichten von neun Figuren aus Bibel und Koran gehen die beiden aus ihrer je eigenen Sicht nach. Sibylle Lewitscharoff wurde für ihr literarisches Werk vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Georg-Büchner-Preis. Najem Wali, geboren 1956 im irakischen Basra, flüchtete nach dem Ausbruch des Iran-Irak-Krieges nach Deutschland. Heute lebt er in Berlin und schreibt u. a. für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit.

Die Lesung findet statt
 

am Montag, den 13. Mai, um 19:00 Uhr
in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Landeshaus, Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf.
Der Einlass erfolgt ab 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro NRW. Es moderiert Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW.

Vergangene Lesung am 18. März 2019 in Düsseldorf:

 

In der ersten Jahreshälfte hat Rumänien den Vorsitz im Ministerrat der Europäischen Union inne. Passend dazu liest die rumänische Autorin Dana Grigorcea Auszüge aus „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“.
 
Nach einem Banküberfall wird die Angestellte Victoria beurlaubt, um ihr traumatisches Erlebnis zu verarbeiten. In ihre Heimat zurückgekehrt nutzt sie die Zeit, um das Bukarest ihrer Kindheit, aber auch der Gegenwart zu erkunden. Dana Grigorcea verknüpft in ihrem Roman gegenwärtige Eindrücke, Begegnungen und Personen mit Erinnerungen an das Vorwende-Bukarest zu einem tragikomischen Bild eines Lebens unter dem Ceausescu-Regime.
 
Die Schriftstellerin und Philologin wurde 1979 in Bukarest geboren und lebt in Zürich. Ein Auszug aus „Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“ wurde beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, außerdem stand der Roman auf der Shortlist für den Schweizer Buchpreis 2015 und wurde in fünf Sprachen übersetzt.

Die Veranstaltung wurde durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Landtag Nordrhein-Westfalens und dem Literaturbüro NRW. Es moderierte Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW.

Fotogalerie:

 

Vergangene Lesung am 3. Dezember 2018 in Düsseldorf:

Die Reihe „Europa erlesen“ stellt literarische Übersetzer in den Mittelpunkt
 

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Europa erlesen“ haben die drei literarischen Übersetzer Renate Schmidgall, Michael Mertes und Gregor Seferens in der Düsseldorfer Staatskanzlei ihre Übersetzungen vorgestellt. Traditionell bietet die Reihe europäischen Autoren in Nordrhein-Westfalen ein Forum. An diesem Abend standen die Übersetzer im Mittelpunkt, denen im vielsprachigen Europa eine Schlüsselrolle zukommt.
 
Renate Schmidgall, Michael Mertes und Gregor Seferens berichteten über ihre Arbeit und die Kunst, mittels Sprache Brücken zu bauen. Renate Schmidgall hat berühmte polnische Autoren wie Stefan Chwin (unter anderem Tod in Danzig) und Pawel Huelle (unter anderem Weiser Dawidek) übersetzt. Michael Mertes ist freier Autor, von 2006 bis 2010 war er Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen. Zu seinen Übersetzungen zählen Shakespeares Sonette sowie Gedichte von John Donne. Gregor Seferens übersetzt aus dem Niederländischen. Ausgezeichnet wurde er für seine Übersetzung von Harry Mulischs „Die Prozedur“. Zu seinen Arbeiten zählen Übersetzungen der Werke von Maarten ‘t Hart und Geert Mak.

Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.
 

 

Die Veranstaltung wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro NRW e.V. Moderation: Herr Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros.
 

 

Bisher waren bei "Europa erlesen" u.a. zu Gast:

  • Marlene Streeruwitz (Österreich)
  • Ilija Trojanow (Bulgarien)
  • Steffen Möller (deutscher Schriftsteller)
  • Michal Hvorecky (Slowakei)
  • Alida Bremer (kroatisch-deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin)
  • Margriet de Moor (Niederlande)
  • Adolf Muschg (Schweiz)
  • Lars Gustafsson (Schweden)
  • Andrej Kurkow (Ukraine)
  • György Konrád (Ungarn)
  • Herta Müller (Deutschland)
  • Jiří Gruša (Tschechien)
  • Georges-Arthur Goldschmidt (Frankreich)
  • Feridun Zaimoglu (deutscher Schriftsteller türkischer Herkunft)
  •  Hugo Hamilton (Irland)
  •  Eva Menasse (Österreich)
  •  José F. A. Oliver (deutscher Schriftsteller spanischer Herkunft)
  •  Artur Becker (in Masuren geboren)
  •  György Dalos (Ungarn)
  •  Zehra Feride İpşiroğlu (Türkei)
  • Olga Tokarczuk (Polen)
  • Petros Markaris (Griechenland)
  • Janne Teller (Dänemark)
  • Pascale Hugues (Frankreich)
  • Juri Andruchowytsch (Ukraine)
  • Marica Bodrožić (Kroatien)
  • Klaus-Michael Bogdal
  • Lindita Arapi  (Albanien)
  • Robert Menasse
  • Aris Fioretos (Schweden)
  • Ilma Rakusa (Slowakei/Ungarn)
  • Dante Andrea Franzetti (Schweiz)

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